Moin und willkommen beim Moorknipser!

Ich bin Matthias Weber – und Fotografie ist eine meiner großen Leidenschaften. Zugegeben, neben all den anderen Dingen, die das Leben so mit sich bringt, kommt sie manchmal etwas zu kurz. Aber wenn ich die Kamera in der Hand halte, ist der Alltag schnell vergessen.

Für mich ist Fotografie weit mehr als das bloße Drücken auf den Auslöser. Die digitale Nachbearbeitung gehört für mich genauso dazu wie der Moment der Aufnahme selbst. Wie viel Bearbeitung „zu viel” ist, lässt sich dabei nicht pauschal sagen – das ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, und da ist jeder anders. Am Ende verbindet Fotografie für mich zwei Welten: die künstlerische Gestaltung und die Technik.

Und die Technik spielt heute eine größere Rolle denn je. Software und Hardware haben enormen Einfluss darauf, wie ein Bild am Ende wirkt. Schon ein veränderter Bildausschnitt kann einer Aufnahme eine völlig andere Geschichte verleihen. Farbanpassungen erzeugen Stimmungen, die vorher vielleicht gar nicht da waren – oder verstärken das, was man im Moment des Auslösens gefühlt hat. Die Bildbearbeitung ist keine Verfälschung, sondern für mich ein natürlicher Teil des kreativen Prozesses.

Meine Begeisterung für die Fotografie begann mit ungefähr 14 Jahren. Meine erste richtige Kamera war eine Nikon EM mit einem 50-mm-Objektiv – gebraucht gekauft für rund 100 DM und ich war unglaublich stolz darauf. Damals war das Fotografieren noch eine ziemlich kostspielige Angelegenheit: Film kaufen, entwickeln lassen, Abzüge bestellen – das alles summierte sich schnell. Irgendwann habe ich mir dann sogar ein kleines Schwarz-Weiß-Labor eingerichtet, in dem ich meine Bilder selbst entwickelt und vergrößert habe. Diese Arbeit in der Dunkelkammer hatte etwas fast Magisches.

Mit dem Einzug der Digitalisierung in die Fotografie hat sich vieles verändert. Ich habe mir eine Canon EOS 550D zugelegt und bin inzwischen bei der 5D Mark II angekommen – eine Kamera, mit der ich wirklich sehr glücklich bin. Die Bildentwicklung findet heute bequem am heimischen Computer statt, und das hat natürlich seine Vorteile. Allerdings hat der digitale Wandel auch einen regelrechten Technikhype ausgelöst: Kameras müssen immer mehr Megapixel bieten, der Autofokus soll immer schneller sein, und über die neueste Bildbearbeitungssoftware ließe sich ein eigener Artikel schreiben. Ob man dadurch automatisch bessere Fotos bekommt? Ich bezweifle es.

Auch oder gerade deshalb werde ich hier auch keine Ausrüstungsliste veröffentlichen. Jeder muss die Kamera und die Software finden, die zu ihm passen – abhängig von den eigenen Vorlieben, dem Stil und natürlich auch vom Budget. Was für den einen unverzichtbar ist, braucht der andere überhaupt nicht.

Was für mich wirklich zählt, bringt dieses Zitat auf den Punkt:

„Die beste Kamera ist die, die du gerade dabei hast!”

Ich freue mich sehr über Kommentare zu den Bildern und natürlich auch über Anregungen und Kritik zur Homepage.
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