Moin und herzlich willkommen

Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast. Mein Name ist Matthias Weber, und wenn ich nicht gerade arbeite oder mit meiner Familie unterwegs bin, stehe ich meistens irgendwo mit Kamera in der Hand: im Moor, am Hafen, im Wald oder mitten in der Stadt. Hier auf meiner Seite teile ich, was dabei herauskommt – Fotos, kleine Geschichten und ab und zu auch ein paar Gedanken zur Fotografie selbst. Ganz ohne Hochglanz, dafür ehrlich und aus meiner Sicht.

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Über mich

Person mit schwarzer Kleidung und gelbem Schulterriemen fotografiert vor Metalltor mit Schild 'C Tor 63' und Verbotsschild für Kameras

 

Ich bin Matthias, 55 Jahre alt, und seit fast vierzig Jahren mit irgendeiner Form von Kamera unterwegs. Angefangen habe ich noch ganz klassisch analog – mit selbst entwickelten Schwarz-Weiß-Abzügen aus dem kleinen Labor im Keller meiner Eltern und einer ordentlichen Menge vollgeknipster Diafilme. Seit 2012 fotografiere ich digital, heute meistens mit meiner Canon EOS R5 Mark II.

Zu Hause bin ich seit vielen Jahren in Osterholz-Scharmbeck, irgendwo zwischen Bremen, Worpswede und der Hamme. Wer hier lebt, weiß: Diese Landschaft hat schon vor über hundert Jahren Maler wie Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn oder Heinrich Vogeler in ihren Bann gezogen – und ehrlich gesagt geht es mir bis heute nicht anders. Das Licht über dem Moor, die weiten Himmel, das raue Wetter im Winter: Daran kann ich mich kaum sattsehen.

Fotografie ist für mich Hobby, kein Beruf. Genau deshalb darf sie das sein, was sie sein soll – Spaß, Auszeit, Augen auf, manchmal auch ein bisschen Frust, wenn die Vögel mal wieder in die falsche Richtung fliegen und die Insekten nicht still halten wollen.

Was mir wichtig ist

Mir geht es nicht darum, möglichst viele Bilder zu machen, sondern die richtigen. Ich nehme mir gern Zeit, schaue mir Orte zwei- oder dreimal an, komme zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten wieder. So sind zum Beispiel meine Monatsbilder von Tietjens Hütte Tietjens Hütte entstanden – ein und dieselbe Stelle an der Hamme, aufgenommen über ein ganzes Jahr verteilt. Diese Art zu fotografieren passt zu mir besser als der schnelle Treffer.

Meine Art der Fotografie

Ich fotografiere querbeet, und genau das macht mir Spaß. Ein klassisches „Spezialgebiet“ habe ich nicht – vermutlich, weil mich einfach zu vieles interessiert. Mal ziehe ich mit dem Makroobjektiv los und freue mich über eine Blattwespe oder Libelle, mal stehe ich nachts mit Stativ und Stirnlampe im Harz und versuche, die Milchstraße einigermaßen scharf auf den Sensor zu bekommen.

Worauf ich gerne meine Kamera richte

Wenn ich versuchen müsste, das Ganze zu sortieren, kämen ungefähr diese Themen heraus:

  • Moor und Landschaft rund ums Teufelsmoor, an der Hamme und überall dort, wo das Licht stimmt.
  • Makro und Insekten – kleine Welten, die man leicht übersieht, wenn man nicht in die Knie geht.
  • Vögel, obwohl die Burschen mir das Leben gern schwer machen.
  • Hafen, Schiffe und Industrie in Bremen, Bremerhaven, Hamburg und im Ruhrgebiet.
  • Architektur und Stadt – vom Chilehaus bis zur Hamburger U-Bahn.
  • Lost Places, also verlassene Orte mit ihrer eigenen, leisen Geschichte.
  • Astrofotografie und Langzeitbelichtungen, wenn der Himmel klar ist.

Wie ich zur Bildbearbeitung stehe

Für mich gehört die Bildbearbeitung zur Fotografie dazu – schon zu Analog-Zeiten wurde im Labor abgewedelt, nachbelichtet und korrigiert. Mit Lightroom, Photoshop und Co. ist das heute nur ein anderes Werkzeug. Ich versuche dabei, ehrlich zu bleiben: Eine Stimmung verstärken, ja. Den Ausschnitt finden, der die Geschichte erzählt, ja. Aber das Bild komplett zu etwas machen, das nie da war, ist nicht mein Weg. Wo die Grenze zwischen „passt“ und „zu viel“ verläuft, muss am Ende jeder selbst entscheiden – Geschmack ist etwas Persönliches, und das ist auch gut so.

Wichtig ist mir außerdem das, was vor der Bearbeitung kommt: bewusst hinschauen, nicht jedes Foto sofort am gleichen Abend in soziale Medien jagen, sondern Bilder ein paar Tage liegen lassen und nochmal mit frischem Blick draufschauen. Das ist meine kleine Art von Entschleunigung.